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Verein zur Förderung der Geowissenschaften, MM e.V.
Ideeller Träger der Frühjahrsmesse und der Mineralientage München
Plattensteinbrüche um Eichstätt und Solnhofen

Bildergalerie:
Museumssteinbruch Berger am 18.04.2003
Museumssteinbruch Bergér
18.04.2003
Foto © R. Timm
Steinbruch Niefnecker am 26.04.2003
Steinbruch Fa. Niefnecker
26.04.2003
Foto © R. Timm
Steinbruchlandschaft bei Solnhofen am 01.05.2003
Steinbruchgebiet Solnhofen
01.05.2003
Foto © R. Timm
Steinbruch in Wintershof am 27.04.2003
Steinbruch in Wintershof
27.04.2003
Foto © R. Timm
Werk in Wintershof am 27.04.2003
Werk in Wintershof
27.04.2003
Foto © R. Timm
Fossile Libelle
Fossile Libelle
Mineralientage München 2002
Foto © R. Timm

Steinbrüche um Eichstätt [+]
TK Nr. 7031 Treuchtlingen; 7032 Bieswang; 7033 Titting; 7132 Dollnstein; 7133 Eichstätt

Geologie: Jura

Literatur:

WEISS, Stefan; 1990; Mineralienfundstellen Atlas Deutschland West; S. 221
Bayerisches Geologisches Landesamt (GLA) CD-Rom "Bodenschätze in Bayern"

diverse Betreiber, z.B.:
Marmorwerk Ludwig Niefnecker GmbH & Co. KG
JUMA Natursteinwerke GmbH & Co. KG
Alois Schöpfel GmbH & Co. KG
u.v.m

Anfahrt:
Die Steinbruchreviere liegen rund um Eichstätt, Mörnsheim und Solnhofen und sind aufgrund ihrer umfangreichen Halden bereits von weitem aus zu erkennen. Die obigen Bilder zeigen nur einen kleinen Teil der zahlreichen Steinbrüche.

Fundmöglichkeiten:
Fossilien:
Im sogenannten Solnhofener Plattenkalk (Handelsbezeichnung), der in dieser Region abgebaut wird, können vor allem zum Teil sehr gut erhaltene Versteinerungen in den Schichten vorkommen. Neben Pflanzen, Libellen, Meerestieren und Fischen wurden hier auch die berühmten weltweit einmaligen 7 Exemplare des Archaeopteryx gefunden.

Mineralien:
Im Solnhofener Plattenkalk werden häufig Dendriten gefunden. Diese werden häufig mit Moos und Pflanzen verwechselt. Sie sind aber durch das Eindringen von eisen- (braun) bzw. manganhaltigem (schwarz) Wasser in die Risse und Spalten entstanden.
In Lehmklüften und meist kleineren Karsthohlräumen können kleine Calcit-Skalenoeder und ab und zu schöne Tropfsteinbildungen gefunden werden.

Da es sich um in Betrieb befindliche Steinbrüche handelt, kann aus rechtlichen Gründen offiziell keine Betretungserlaubnis erteilt werden. Wer die Steinbrüche betritt, tut dies grundsätzlich auf eigene Gefahr. Darüber hinaus kann das unerlaubte entnehmen von Fossilien aus privaten Steinbrüchen als Diebstahl angesehen werden. In Eichstätt-Blumberg kann im Museunsteinbruch Bergér (Siehe Bild) gegen eine geringe Gebühr offiziell nach Fossilien gesucht werden. Dies ist vor allen auch eine für Kinder geeignete Fundstelle.

Last Update: 02.03.2004
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