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Verein zur Förderung der Geowissenschaften, MM e.V.
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Ideeller Träger der Frühjahrsmesse und der Mineralientage München
Steinbruch Holzner, Nußdorf/Inn
(Erweiterung folgt. Hilfe, Bilder, sowie Beschreibungen sind jederzeit von Jedermann willkommen!)

Steinbrüche Holzner & Rohrdorfer Zement in Nußdorf
Steinbrüche "Holzner" (rechts unten) und "Rohrdorfer Zement" (Mitte links) in Nußdorf am Inn am 17.11.2002 © Rainer Timm Weitere Bilder

Steinbruch Manfred Holzner, Nußdorf am Inn [+]
TK Nr. 8239 Aschau am Chiemsee
33 U 287000 UTM 5289850

Geologie:
Alpine Trias,
Abgebaut wird stark von Calcitadern durchzogener Muschelkalk. Verwendung: Splitt, Schotter für Straßen und Wegebau, sowie zur Asphaltherstellung.

Literatur:

Berndt & Timm, (2005), Lapis 12/2005 S. 15ff. Die Steinbrüche des oberen bayerischen Inntals und ihre Mineralien.


Betreiber:
Manfred Holzner
Neubeuererstraße 1
83131 Nußdorf/Inn
Telefon (0 80 34) 9 93 00

Anfahrt:
A 93 Ausfahrt (49) Brannenburg, von dort in östliche Richtung über die Innbrücke. Die Militärstraße, die gleich nach der Innbrücke rechts abzweigt, führt zum Werksgelände, ist aber nur mit Sondergenehmigung frei befahrbar. Alternativ kann man an der Straße geradeaus vorbeifahren und in Nußdorf rechts Richtung Überfilzen bzw. Erl abbiegen. In Überfilzen zweigt eine Straße rechts ab, die zum Steinbruch hinab führt.


Fundmöglichkeiten:
Das Gestein ist sehr stark durch kleine Calcitadern durchzogen. Kristallrasen mm-großer Calcitkristalle (Skaleoneder) sind häufig. Selten sind diese durch Manganenschlüsse rosa gefärbt. Aber auch Skalenoeder bis zu 3 cm sind relativ leicht zu finden. Mit etwas Geschick lassen sich schöne Stüfchen herausarbeiten. Weitere Minerale sind Coelestin bis 3cm, wasserklar, gelb, blau), Pyritnadeln & Haematit jew. als Einschluß in Coelestin und Strontianit Als Einzelfund wurden mm große wasserklare Fluorit-Würfel bekannt.

Da es sich um einen in Betrieb befindlichen Steinbruch handelt, kann aus rechtlichen Gründen offiziell keine Betretungserlaubnis erteilt werden. Wer das Steinbruchgelände betritt, tut dies grundsätzlich auf eigene Gefahr.

Last Update: 29.02.2004
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