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Verein zur Förderung der Geowissenschaften, MM e.V.
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Ideeller Träger der Frühjahrsmesse und der Mineralientage München
Steinbruch Marbling Kiefersfelden/Inn
(Erweiterung folgt. Hilfe, Bilder, sowie Beschreibungen sind jederzeit von Jedermann willkommen!)

Steinbruch Marbling Kiefersfelden/Inn [-1963]
TK Nr. 8238 Neubeuern
UTM WGS 84 33 Ost 285300 UTM 5276800

Geologie:
Alpine Trias;

Literatur:
Gehrmann, Hasso Lutz, (1978) Der Mineralienwanderer 11 Fundstelle 28


Betreiber:
Heidelberg Cement AG
Werk Kiefersfelden
Am Neugrund 39
83088 Kiefersfelden
Tel.: (0 80 33) 60-0
Fax: (0 80 33) 60-280
Hinweis: Das Zementwerk Kiefersfelden wurde am 31.12.2002 geschlossen.

Anfahrt:
BAB A 93 Ausfahrt (51) Kiefersfelden, von dort in westliche Richtung bis zum Ort Kiefersfelden. An der Kreuzung nach dem Ortschild "Kiefersfelden" links in Richtung Kufstein abbiegen. Von dieser Straße biegt nach 500 m (beim "PLUS") eine schmale Straße scharf rechts nach Breitenau ab. Nach Verlassen des Ortes kreuzt die Straße mehrfach die Schienen der werkseigenen Schmalspurbahn. Der Steinbruch Marbling liegt auf Höhe der Haltestation Breitenau. Straße und Schienen führen weiter bis zum Steinbruch Wachtl, wo sie beide enden.


Der ehemalige Steinbruch Marbling wurde von 1923 bis 1963 vom Zementwerk Kiefersfelden betrieben. Der Rohstoff zur Zementherstellung wurde hier bergmännisch, teilweise unter Tage, abgebaut. Nachdem 1963 die Produktion hier eingestellt wurde, entwickelten sich in dem sich selbst überlassenen Gelände Biotope für diverse seltene Pflanzen und Tiere.

Der ebenfalls zur Heidelberger Zement AG gehörende Steinbruch Wachtl liegt auf österreichischem Gebiet und diente bis zum 31.12.2002 als Rohstofflieferant für die Zementherstellung. Das gewonnene Material "Kalkstein und Mergel" wurde dann mittels der werkseigenen Schmalspurbahn ins 5 km entfernte Werk nach Kiefersfelden gebracht und dort weiter verarbeitet.

Fundmöglichkeiten:
Es ist derzeit nichts über die ehemaligen und derzeitigen Fundmöglichkeiten im Steinbruch Marbling bekannt. Aus dem Steinbruch Wachtl wurden Calcit- und Coelestinkristalle beschrieben.

Last Update: 02.06.2003
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