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Münchener
Mineralienfreunde e.V.
Verein zur Förderung der Geowissenschaften, MM e.V. Schriftführung Ingrid Bode Ideeller Träger der Frühjahrsmesse und der Geofachmesse Mineralientage München |
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Wir müssen endlich wieder einmal in die Alpenrose, tönte es, und der Termin wurde kurzfristig ausgemacht. Von München über Bad Tölz und Achensee ging es in das schöne Zillertal. Wir hatten vor, im Zemmgrund zur Alpenrose aufzusteigen, um von dort Abstecher zur alten Granatmühle, Berliner Hütte und zum Schwarzsee zu machen. Das Wetter war nicht besonders gut, aber es regnete nicht, als wir über Mayrhofen die alte Straße bis Ginzling nahmen, um dann weiter zum Berggasthof Breitlahner zu fahren. Auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz trafen wir noch den Rest unserer Gruppe. Gemeinsam wollten wir bis zur Alpenrose aufsteigen. Am nächsten Morgen trauten wir unseren Augen nicht: strahlend blauer Himmel. Da hieß es natürlich zum höher gelegenen Schwarzsee aufzusteigen, wo man einen herrlichen Überblick auf die Gletscher und Berge hat. Hier war ein Abstecher zur Diopsidrinne angesagt. Wir fanden fast durchsichtige grüne Diopside. Dann mußten wir leider Adieu sagen und es ging durch herrliche Blumenkissen vorbei an Berliner Hütte und Alpenrose wieder talwärts. Begleitet - besser gesagt ständig überholt - wurden wir von Wettläufern, die über das Nachbartal hinauf und den Zemmgrund hinunter heftig angefeuert dem Sieg entgegeneilten. Am Talausgang hatte es uns dann noch der Zemmbach angetan, wo wir Steine mit Hornblende und Granat, aus denen man schöne Cabochons schleifen kann, fanden. An der Klausenalm angelangt, ließen wir uns Buttermilch und Bergkäse schmecken. Dann waren wir auch schon wieder bei unseren Autos. Alle waren sich einig: es war wieder sehr schön. Renate Polatcek
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