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Münchener
Mineralienfreunde e.V.
Verein zur Förderung der Geowissenschaften, MM e.V. Schriftführung Ingrid Bode Ideeller Träger der Frühjahrsmesse und der Mineralientage München | |
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Eigentlich war ja eine Reise ins Hochgebirge geplant. Doch die fiel dann buchstäblich ins Wasser. Sie wurde einen halben Tag vor Abreise abgesagt, da es wegen des vielen Regens und des Nebels viel zu gefährlich gewesen wäre. Da war die Enttäuschung natürlich groß.
Doch da war dann noch unser Wunsch, mal nach Rügen zu fahren, der eigentlich in weiter Ferne gelegen wäre.
Wir hatten nämlich zwei Wochen zuvor, beim Schleifertreffen, die bereits geschliffenen "Nordischen Gerölle"
gesehen, die ein Schleiferkollege auf der Insel Rügen gefunden hatten. Wir waren total begeistert über die
Farbenpracht und Mustervielfalt der Gletschergerölle. Da entstand bereits die Idee mal dorthin zu fahren,
aber wie gesagt, wir hätten nie gedacht, daß es schon so bald wahr werden könnte. Wir hatten zwar nur eine
Woche zur Verfügung, wollten aber doch noch das Beste daraus machen. Kurz entschlossen versuchten wir also
Anfang August auf Rügen ein Quartier zu bekommen.
Wir fuhren die doch sehr weite Strecke (900 km) in zwei Tagen mit dem Auto und erreichten die Insel Rügen mit
der Glewitzer Fähre und trafen am frühen Nachmittag des 11.8. in Sassnitz ein.
Auch Lohme war ein lohnendes Ziel. Dort gab es riesige Findlinge und große vom Gletscher und vom Meer rund und glatt geschliffene Steine. Von jeder Tour kamen wir schwer bepackt zurück und am Ende mußten natürlich alle Steine im Auto verstaut werden, was sich als ziemlich schwierig erwies - aber zurücklassen wollten wir nichts. Lieber saßen wir beengt im Auto. Zum Schluß kann man sagen, Rügen ist eine Reise wert! Es war wirklich ein Erlebnis. Jedoch sollte man das Quartier schon Monate im Voraus buchen, besonders wenn man im Sommer fahren möchte; dann hat man in jeder Hinsicht (Preis, Größe, Lage) noch genug Auswahl. Der Reisebericht wurde verfasst von Elisabeth Eberle und Monika Spontil-Eibl.
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