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Münchener
Mineralienfreunde e.V.
Verein zur Förderung der Geowissenschaften, MM e.V. Schriftführung Ingrid Bode Ideeller Träger der Frühjahrsmesse und der Mineralientage München |
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Natürlich ist auch ein Hauptgrund der Reise die Vielfalt der dort vorkommenden Mineralien und die Möglichkeit
diese auch selber zu suchen.
Unser erstes Ziel war die für schöne Fluorite bekannte Okorusu-Mine, wo wir leider nicht selber suchen durften. Aber der Manager war sehr freundlich und wir konnten unter seiner fachkundigen Führung in einem Geländefahrzeug die Mine besichtigen. Anschließend verkaufte er uns noch einige schöne Stufen zu einem anständigen Preis. (Ein Jahr später war die Mine geschlossen).
Unser Weg führte uns weiter nach Tsumeb. Auch hier wurde der Betrieb der Mine eingestellt.
Wir hatten aber noch die Gelegenheit, bei diversen Händlern einige Tsumeb-Mineralien zu kaufen.
Die nächsten drei Tage verbrachten wir in Namutoni im Etosha-Nationalpark, einem der der wildreichsten Naturparks Afrikas. Sein Besuch ist bei einer Namibiareisest unumgänglich, wir konnten hier wunderschöne Tierbeobachtungen machen. Von Namutoni ging es dann weiter über Otjiwarongo und Kalkfeld nach Omaruru. Hier sollte es irgendwo gelbe Fluorite geben. Es gelang uns aber nicht diese Lokalität zu finden, wir fuhren also zu unserem nächsten Ziel, dem Minenort Uis. Von hier wollten wir die Gegend um den Brandberg besuchen.
Von Uis ging unsere Reise weiter über Henties-Bay, am Atlantik entlang, nach Swakopmund, einem beliebten Badeort am Atlantischen Ozean. Hier ist der deutsche Einfluß aus der Kolonialherrschaft um 1900, aber auch von Einwanderen aus jüngerer Zeit, deutlich zu merken. Von hier besuchten wir einige Male die Spitzkoppe. Die große Spitzkoppe selbst liegt in einem Naturschutzgebiet, in ihrer weiträumigeren Umgebung gibt es immer wieder Pegmatite und Miarolen im Granit. Auch hier werden von den Einheimischen die regional gefundenen Mineralien zum Kauf oder Tausch gegen Lebensmittel, Kleidung, Zigaretten usw. angeboten.
Nach einer Woche Swakopmund mit diversen mineralogisch geprägten Tagesausflügen, fuhren wir wieder nach Uis. Mit Patrick de Villet, dem Leiter des Rest-Camp in Uis, konnten wir dann noch einige interessante Touren unternehmen. Wir nutzten die Gelegenheit, die Turmalinmine eines seiner Freunde zu besuchen und konnten die schwere Arbeit in der Mine miterleben. In der Nähe befand sich auch Beryllfundstelle, wo wir gelbgrüne, milchige Berylle im Quarz fanden. Außerdem stöberte meine Frau eine schöne, etwa 1m lange, Peitschenschlange auf. Die zog sich aber gemächlich in ihr Versteck zurück. Nach drei schönen Wochen mussten wir leider wieder die Heimreise antreten. Aber, wenn einen der "Virus" Namibia gepackt hat, dann kommt man immer wieder hierher. Und so zieht es auch uns wieder in dieses schöne Land. Glück auf Paul Weghorn
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