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Münchener
Mineralienfreunde e.V.
Verein zur Förderung der Geowissenschaften, MM e.V. Schriftführung Ingrid Bode Ideeller Träger der Frühjahrsmesse und der Mineralientage München |
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(Autor: Wolfgang Zahnleiter)
In der MM-Online08 berichtete Armin Hanneberg über die Situation im Wölsendorfer Flussspatrevier im Jahr 2001. Für einige Jahre nach der Stilllegung des Abbaus war die Grube Cäcilia noch für die Wasserhaltung in der Grube Hermine wichtig. Das Bild vom Sommer 1976 zeigt den hölzernen Förderturm und die Schrift auf dem Maschinenhaus - beides ist heute verschwunden. Das Material im Vordergrund ist meiner Erinnerung nach sog. "Chinesenspat", der damals zur Verbesserung des heimischen Materials importiert wurde.
HermineEinige Übertageanlagen der Grube Hermine sind heute noch in gutem Zustand erhalten. Der stählerne Förderturm war früher auf der Grube Roland in Betrieb. Er hat die alte Holzkonstruktion ersetzt, die im Sommer 1976 nach einem Blitzschlag abgebrannt ist. Das Bild stammt aus dem Frühjahr 1976.
Roland Leider ist die Bildqualität sehr schlecht, aber der Förderturm der Grube Roland ist zu erkennen. Er stand im Frühjahr 1976 noch im Geländeeinschnitt an der Westseite der Stelle, wo die Eisenbahn, die Naab und die Autobahn den Höhenzug zwischen Wölsendorf und Stulln queren. Der Hang östlich der Autobahn ist übrigens die Fundstelle "Naabranken".
Heißer Stein Zu Beginn des Jahres 1977 stand der Förderturm der Grube Heißer Stein noch am Westrand des Wäldchens südlich der Straße von Lissenthan Richtung Nabburg. Heute ist er im Bergbau- und Industriemuseum in Theuern aufgestellt. Die durch Eisenkiesel, Amethyst und braunen, glänzenden Baryt bekannte Grube war von 1957 bis 1972 in Betrieb.
GiselaIn Sammlerkreisen ist die Grube Gisela eher unbekannt geblieben. Sie befand sich knapp einen halben Kilometer südöstlich von Lissenthan. Das Bild von 1976 zeigt die 1941 erbaute und 1963 stillgelegte Anlage, die immerhin 270 m Teufe erschlossen hat.
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