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Münchener
Mineralienfreunde
e.V.
Verein zur Förderung der Geowissenschaften,MM e.V. Schriftführung Ingrid Bode Ideeller Träger der Frühjahrsmesse und der Geofachmesse Mineralientage München |
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Egon sucht Steine, Mathilde das Gipfelglück, was tun? Los geht´s um 6 Uhr in München, 2 ½ Stunden später stapfen die beiden auf einem einsamen Steig zum Roten Kogel langsam bergauf. Zur Mittagspause schweifen die Augen über Inntal, Olperer und Ruderhofspitze zum nahen Lisenser Fernerkogel. Mathilde frohlockt. Egon träumt, ja ..., nein: Rotbraun-kantendurchscheinend bis undurchsichtig-schwarz, dezimeterlang, nicht sonderlich attraktiv, aber schon den Ahnen bekannt - Andalusit von der "Lüsensalpe". Am Spätnachmittag liegen zwei zufrieden im Gras. Egon hat sein Stück für den Kasten, Mathilde ihren Schönheitsschlaf. Abendliche Nahrungsaufnahme (o.k.) in Praxmar, staulose Heimfahrt, 21.09.97 - vorbei. Anfahrt: München - Garmisch - Zirler Berg - Gries im Sellrain - Lisens-Tal (ca. 150 km, mautfrei) Weg: An der Straße Gries-Lisensalm steht ca. 0,5 km südl. von Praxmar (nicht dort hinauffahren!) links ein Schuppen, rechts gegenüber ist ein Parkplatz. Dort (1594 m) beginnt der markierte Steig "Roter Kogel (2834 m) - Potsdamer Hütte" (Gottlob keine Forststraße!). Die Tour ist alpinistisch gesehen völlig anspruchslos.
Fundgebiet: Felspartien und Blockschutt der gesamten Talflanke. Mein Stück habe ich auf der Scharte nördl. des Roten Kogels gefunden. Fäustel und Spitzmeißel reichen. Literatur: Purtscheller F., Ötztaler und Stubaier Alpen, Sammlung geologischer Führer 53, Bornträger Berlin 1978. Wichtig: Von Sammelverboten weiß ich nichts. Wir sind hier Gäste. Räumen
Sie bitte Ihre zertrümmerten Steinbrocken weg, denken Sie an die Folgen von Quarzscherben für das
Weidevieh. Unser eigenes Verhalten bestimmt die Zukunft unseres Hobbys. Und: Was wollen Sie mit einem Rucksack voll Stufen? - Ihren Erben eine Freude machen? Wolfgang Zahnleiter
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