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Münchener
Mineralienfreunde e.V.
Verein zur Förderung der Geowissenschaften,MM e.V. Schriftführung Ingrid Bode Ideeller Träger der Frühjahrsmesse und der Geofachmesse Mineralientage München |
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Gruppenfahrt der Senioren- und Anfängergruppe in das Sächsische ErzgebirgeLeitung von Gerhard und Alexandra Voges vom 25.9. - 29.9.97Hier ein kleiner Abriß unserer Fahrt: Wie gewohnt war die Abfahrt
mit Schorsch von der Firma Hopfensberger in der Nähe des Scheidplatzes.
Mit Koffern, Rucksäcken, Hämmern, Kartons und Proviant ging es
über die Autobahnen nach Sachsen. Unterwegs besichtigten wir die einmalige
riesige Göltzschtalbrücke aus Ziegelsteinen in Netzschkau/Mylau
bei Plauen im Vogtland. Entlang der Silberstraße erreichten wir unser
Quartier, das Waldhotel Crottendorf, tief und einsam im Wald gelegen. Es
war ein ehemaliges Gästehotel der DDR-Regierung. Beim Abendessen,
das uns sehr gut schmeckte (auch das Bier war vorzüglich), fand sich
auch der ortsansässige Siegbert Schwind ein, der uns über die
kommenden Tagesabläufe informierte und uns begleiten wollte.
Am nächsten Tag stand nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet die Bergstadt Annaberg-Buchholz auf dem Programm. Nach einem kleinen Stadtbummel besichtigten wir "St.Annen", die größte gotische Hallenkirche Sachsens aus dem 15.Jh. Außen trutzig, innen hell und reichlich geschmückt, war diese Kirche für die Bergleute im Mittelalter etwas Erhebendes. Auch wir waren sehr angetan. Interessante Darstellungen erinnerten an den Silberbergbau. Danach ging es nach Schneeberg zu einer Turmalinfundstelle. Eifriges Klopfen im Wald verkündete Funde von Schörl. Am 3.Tag war Kupferberg (Medenec) in Tschechien angesagt. Nach einem Rundgang im Grubengelände fanden wir Hämatit-Glasköpfe in einem nahen Waldstück. Vor der Grenze besuchten wir noch einen Basar, wo wir uns mit Oblaten und Becherovka eindeckten. Am nächten Tag fuhren wir in einen Steinbruch in Hammerunterwiesenthal.
Gefunden haben wir u.a. sehr schönen roten Calcit. In einem weiteren
Steinbruch gab es einige Augite. Nachmittags ging es nach Pöhla, wo
wir auf alten Halden Erzminerale suchten. Den Abend verbrachten wir bei
Musik in der "Vugelbeerschänke" in Pöhla. Der letzte Tag brach
an und wir fuhren zum Scheibenberg, wo wir sehr schöne senkrechte
Basaltsäulen besichtigen konnten. Als letztes besuchten wir einen
verstürzten Zinnbergbau, die Binge" von Geyer.
Es war wieder eine interessante Reise. Glück auf Herzlichen Dank für diesen Bericht, an Renate Polatzek (Text) und Georg Erl (Fotos).
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